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Bericht Schloß-Cup 2026

Schloß-Cup 2026

Für die Landesmeisterschaft der 15 qm-Jollenkreuzer am 2. Und 3. Mai waren 11 Boote gemeldet, krankheitsbedingt fielen zwei Crews aus. Somit hatten wir 9 Crews am Start. Leider fanden nur zwei H-Jollen den Weg an die Linie. Der Vorstand hatte beschlossen, die Regatta vor allem für die P-Boote im Hinblick auf die IDM 2027 durchzuführen. So haben wir seitens der Wettfahrtleitung gesagt, wir nutzen diese Regatta zu Trainings- und Routinezwecken mit den Smartmarks.

Samstag hatten wir Kaiserwetter: Sonne satt und Wind aus Süd mit 10-16 Knoten. Wir hatten mit den Teilnehmern abgestimmt, dass wir versuchen, vier Wettfahrten am Samstag durchzuführen. Die Wetterprognose war für Sonntag nicht sehr vielversprechend. Nach ein paar Startschwierigkeiten mit den fahrbaren Tonnen, die auf Seiten des Anbieters lagen, konnten wir zügig die geplanten Wettfahrten durchziehen. Das System funktionierte stabil, wir konnten hervorragend auf Winddreher und veränderte Bedingungen reagieren.

Sonntag bewahrheitete sich, dass wir keine segelbaren Bedingungen hatten. Die Teilnehmer beschlossen, die geplante fünfte Wettfahrt nicht zu segeln. So war nur noch Einpacken und die Siegerehrung angesagt. Landesmeister 2026 wurden die Brüder Christian und Steffen Höfer aus Kirchmöser bei Brandenburg an der Havel.

Wir waren mit 12 Vereinsmitgliedern an der Wettfahrtleitung beteiligt, für deren Einsatz bedanke ich mich sehr herzlich. Aufgrund der niedrigen Wassertemperaturen und der dadurch erforderlichen Schnelligkeit bei Kenterungen wollte ich gerne ein drittes Schlauchboot auf der Bahn haben. Der SRSV hat uns mit einem Boot und einer Crew unterstützt, die sich nahtlos in unser Team integriert hat. Auch dafür ein herzliches Dankeschön!

Fazit: Tonnen funktionieren, Viel Lob für die Arbeit auf dem Wasser und die Gastfreundschaft an Land!

Rupert v. Buddenbrock, Wettfahrtleiter

Bilder zu dem Event findet Ihr in der PSV Bildergalerie.

Aktuelle Information

Liebe Mitglieder,

unser Sportwart Nick von Buddenbrock hat uns mitgeteilt, dass er zum Ende seiner Wahlzeit im Februar 2026 sein Amt aus gesundheitlichen Gründen nieder legen wird. Bereits in 2025 hat dankenswerterweise Harald Friedrichs dieses Amt kommissarisch übernommen.

Wir haben uns Gedanken gemacht, um auch zügig die Vorbereitungen für die neue Segelsaison entsprechend abzuarbeiten.

Sven Düsener hat sich erfreulicherweise bereit erklärt diesen Posten zu übernehmen. Das freut uns sehr, er hat definitiv die Qualifikation, das Netzwerk und offensichtlich auch die Lust dafür. Sven wird bereits ab Oktober an unseren Vorstandssitzungen teilnehmen und in laufende Prozesse mit eingebunden. Die Idee ist auch eher ein Sportteam, in dem die unterschiedlichen Prozesse auf verschiedene Schultern verteilt werden. Sven und Harald werden das weiter ausarbeiten und uns dann vorstellen.

Alle Fragen zu Themen rund um den Sportwart dürft ihr also gerne ab sofort mit Sven besprechen bzw. auch er wird auf euch zukommen in Bezug auf Wettfahrtleiter, Schiedsrichter, Regatten etc.

Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit Sven, danken Nick für viele Jahre sehr gute Sportwarttätigkeit und hoffen sehr, dass er schnellstmöglich wieder gesund wird.

Herzliche Grüße Imke

Erinnerung: Donnerstag, 25. September 2025 außerordentliche MV um 19.00Uhr in der Aula


Plöner Segler-Verein von 1908 e.V.
1. Vorsitzende
Imke Langfeldt
Eutiner Str. 4/5
24306 Plön
+49 4522 7958679 (nur zeitweise besetzt)
+49 162 2174764
www.psv1908.de
imke.langfeldt@gmx.de

Termine 2025 online

Die Termine für 2025 sind online und hier zu finden.

Bericht Holsteiner Schinken 2026

Holsteiner Schinken 2026

Voller Erwartung auf die erste Rankelistenregatta reisten die beiden Schweriner O-Jollen-Segler zum gastfreundlichen Plöner Segler-Verein.

Die Vorhersagen für das Wetter waren gut, nur leider waren die Meldezahlen mit zehn Booten nicht das, was sich der Verein und die Segler gewünscht haben.

Mit einer super Betreuung an Land und auf dem Wasser segelten wir Samstag 2 Wettfahrten bei 4 bis 6 Windstärken und am Sonntag folgten 2 Wettfahrten bei 1 bis 3 Windstärken.

Jens Raben ersegelte souverän 3 Siege sowie einen 2. Platz und holte sich damit den Gesamtsieg.

Neueinsteiger Ruben Pritsching lieferte in allen 4 Wettfahren eine super Leistung ab und belegte damit den 2. Platz.

André Räder kam mit einem Mix an Plätzen noch auf Platz 3.

Alle Teilnehmer hatten auf dem Wasser und an Land viel Freude, da wirklich alles bestens organisiert war. Mein Dank gilt dem gesamten Team um Imke Langfeldt.

In der Hoffnung auf mehr Beteiligung im nächsten Jahr werden wir Schweriner gerne wieder zur Regatta kommen.

André Räder - O GER 19

Bilder zu dem Event findet Ihr in der PSV Bildergalerie.

 

Das neue Jahrbuch 2026 ist Online:

https://psv1908.de/vereinsleben/presse/psv-jahrbuch

German Offshore Award für die „X-Day“

Am Abend des 13. März 2026 wurde im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses zum 19. Mal der German Offshore Award verliehen. Die Auszeichnung für die beste deutsche Hochseeyacht des Jahres 2025 ging an die GP 42 „X-Day“. Gewürdigt wurde damit der achte Platz im Rolex Fastnet Race 2025 in der IRC-Gesamtwertung. Die knapp 13 Meter lange Yacht des Eigners Walter Watermann startete unter dem Stander des Plöner Segel-Vereins, gesteuert von Skipper Lars Hückstädt, bei dem berühmten Mittelstreckenrennen.

„Die Siegeryacht wird von Kennern als ‚performant‘ beschrieben. Sie ist leicht und segelt sich wie eine Jolle – Spritzwasser inklusive. Auf ihrem Trailer reist sie zu den verschiedenen Regatten quer durch Europa, organisiert von einem wunderbaren Duo aus Eigner und Skipper, die gemeinsam mit ihrem Team alles für große Erfolge vorbereiten“, sagte Sportstaatsrat Christoph Holstein in seiner Laudatio.

Neben der „X-Day“ waren außerdem folgende Yachten für den Preis nominiert: die Swan 441 „Best Buddies“ (Norddeutscher Regatta Verein/Royal Ocean Racing Club) von Kay-Johannes Wrede und Susann Eggers-Wrede für den ersten Platz beim Aegean 600; die JPK 10.10 „Sharifa“ (Yacht Club Strande) mit Rasmus Töpsch und Cord Hall für den dritten Platz bei der Doublehanded-Regatta Transquadra; die Botin 56 „Black Pearl“ von Stefan Jentzsch, die dem Team der TP 52 „Red Bandit“ (Bayerischer Yacht-Club) für das Rolex Middle Sea Race zur Verfügung gestellt wurde und dort den neunten Platz belegte sowie die Solaris 80RS „Alithia“ von Jost Stollmann (Düsseldorfer Yacht-Club), die mit einer internationalen Crew am Rolex Sydney Hobart Race teilnahm und den siebten Rang in der PHS-Wertung sowie Platz 18 im Gesamtklassement erreichte.

Den Lifetime Award für sein seglerisches Lebenswerk erhielt der fast 100-jährige Gerd Trulsen, Ehrenvorsitzender des Hamburgischen Vereins Seefahrt. Er prägte über viele Jahre maßgeblich die Geschicke des Vereins, öffnete ihn für Jugendliche verschiedener Segelvereine und investierte viel Zeit in die Chronik zum 100-jährigen Jubiläum.

Der Wehring & Wolfes Jugendpreis ging an das J/70-Bundesliga-Juniorenteam des Norddeutschen Regatta Vereins, das in den vergangenen Jahren sowohl in der Junioren-Segelbundesliga als auch bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft der J/70 erfolgreich war.

Quelle: https://www.dsv.org/nachrichten/seesegeln/2026/03/german-offshore-award-fuer-die-x-day/

 

Admirals Cup - Fastnet

Admirals Cup - Fastnet

PSV im Sommer 2025

X-Day, GER 8419, beim Admirals Cup mit Abstand bestes Deutsches Boot

Logistik überragend, Weltklasse. In Eigenleistung von Plön über Cowes um den Fastnet Rock nach Cherbourg zurück nach Plön.

Alles Wichtige Royal Ocean Racing Club

Der Admirals Cup 2025 mit dem abschließenden Klassiker „Fastnet Race“ über 700 nM um den berühmten Leuchtturm in der Irischen See ist Geschichte.

Das Team um Eigner und Skipper der Rennyacht X-Day, Walter Watermann und Lars Hückstädt vom PSV sowie weiterer Crewmitglieder hat nach dem „Middle Sea Race“ im vergangenen Herbst ein weiteres Highlight im Kielwasser. Ausrichter ist der RORC. Sponsor ist ROLEX, auch involviert bei „Sydney-Hobart“ . Zum 100jährigen Clubjubiläum gab es wieder einen Admirals Cup.

Logistik und Transport sind weiterhin bemerkenswert, einzige Änderung zum Vorjahr, der Kippmechanismus funktioniert mittlerweile hydraulisch. Schiff zerlegen und wieder zusammenbauen und alles verladen sind Routine, zu Pfingsten ging es nach Cherbourg auf eigener Achse, dort Schiff zusammengebaut und auf eigenem Kiel nach Cowes gesegelt. Alles im Team, andere lassen das machen.

Auf dem Solent ging es dann los mit der Regatta „Round the Island“ rund um die Ilse of Wigth. Gestartet sind über !! 1700 !! Boote. Lars und Crew landeten nach IRC auf dem 13. Platz nach 5 Std 35 Min!!Die „IRC Nationals“ wurden dann für Training und Materialtests absolviert.

Nächste Regatta war dann der „Morgan Cup“, 130 nM von Cowes nach Gurnsey, davon 20 nMraumschots und den Rest gegenan, 17. von 100.

Zum Abschluss der Vorbereitungen wurden die „Hamble Summer Series“ wieder zum Training genutzt. Zwischen diesen Regatten ging es dann auch öfter nach Hause.

Anfang Juli wurde es dann ernst und es ging für 4 Wochen nach Cowes ins „HomeOffice“, finale Vorbereitung für den Admirals Cup und Leitung einer Firma in Plön. Am 19. Juli startet dann der Admirals Cup unter der Schirmherrschaft von Princess Anne mit seinen 8 Wettfahrten. Mit einem Coastal Race, 6 Inshore Wettfahrten und am 26. Juli um 1200 UTC dann dem „Fastnet Race“ als Highlight und Krönung der Saison.

High Noon am 26. Juli, Start auf dem Solent, ca 30 Stunden gegenan die 345 nM (über Grund gesegelt weit mehr) rundet die X-Day den berühmten Leuchtturm in der Irischen See am 28. Juli gegen 1600 UTC, für die Crew ein emotionaler Moment. Ob es Alkohol gab? Geht uns nix an.

Dann Raumschots die nächsten ca 345 nM über den Channel nach Cherbourg in 18 ½ Stunden, das ist der Kurs von X-Day, da geht’s ab, ca Platz 60 am Rock, im Ziel Platz 37 im „Line Honours Monohull“, nach IRC 8. von 380 Yachten gesamt, in der Admirals Cup Wertung Platz 5 von 29, berechnete Zeit 20 Minuten nach dem Siegerteam.

Am Rande: 345 nM gegenan, da zählt jeder Meter Schiff, Länge läuft, X-Day ist eine 42 feet Fast Fourty, logisch, dass eine TP 52 mit gut 3m mehr Länge im Vorteil ist in der Kabbelwelle. Danach ging die Logge dann raumschots auf 15 und mehr Kn und rund 25 Yachten mehr durften erleben wie X-Day von achtern aussieht. In der Irischen See war der Verkehr eher überschaubar, im Channel wurde es dann turbulent. Den Kapitänen der größten Containerschiffe der Welt zu verklickern, dass es um eine Regatta geht und dass man Vorwind nur einen Kurs von ca 145 ° zum Wind laufen kann, höher zumWind droht Kenterung, tiefer führt zu Bruch, einziges Manöver bleibt die Halse, war wohl eine der größeren Herausforderungen. Man bedenke, der Zieleinlauf vor Cherbourg war um 2230 UTC, also dunkel und Traffic ohne Ende. Aber die dicken Pötte haben respektvoll Kurs geändert oder den Hebel vom Tisch genommen, dafür Dank und weiterhin gute Wache.

Gesegelt wurde gegen Teams und Yachten besetzt mit dem Who’s Who der Segelwelt, alle aufzählen sprengt den Rahmen, Teilnehmer und Gewinner vom „Americas Cup“, Olympiaden, „Admirals Cup“, „Volvo Ocean Race“. Sydney-Hobart………und und ……. Einigen Syndikaten war der Event mit 2 Yachten 25 Mio € wert.

Mit der IMAGINE, einer TP 52 der Familie Streckenbach aus Greifswald wurde der Admirals Cup als Team und unter deren Banner bestritten.

Fazit von Lars: In einer EinraumKabine mit integrierter EinraumToilette und EinraumNaviecke, für knapp 4 Tage Regatta am Limit segeln, mit Gischt und Nass und überhaupt, sehr gewöhnungsbedürftig. Und dabei Astronautennahrung (Star Pizza wollte nicht liefern), viel Entbehrungen und wenig Schlaf? Wohl das letzte Mal. Schluss soll aber entgegen der Planung nicht sein, die Saison des Seesegelns ist für X-Day vorbei, nächstes Jahr dann wieder vor der Haustür und als Top-Event rund Gotland.

Für das Erreichte verdient ihr allergrößten Respekt und Anerkennung, Chapeau.

Alle Infos unter YB Tracking Viewer - Rolex Fastnet 2025 und als App für Android und iPhone „YB Races“ im Shop.

Weitere Bilder und Videos auf Insta

www.instagram.com/xdaysailing

Allzeit gute Wache, take care, seglerische Grüße, Torsten