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Aktuelle Information

Liebe Mitglieder,

unser Sportwart Nick von Buddenbrock hat uns mitgeteilt, dass er zum Ende seiner Wahlzeit im Februar 2026 sein Amt aus gesundheitlichen Gründen nieder legen wird. Bereits in 2025 hat dankenswerterweise Harald Friedrichs dieses Amt kommissarisch übernommen.

Wir haben uns Gedanken gemacht, um auch zügig die Vorbereitungen für die neue Segelsaison entsprechend abzuarbeiten.

Sven Düsener hat sich erfreulicherweise bereit erklärt diesen Posten zu übernehmen. Das freut uns sehr, er hat definitiv die Qualifikation, das Netzwerk und offensichtlich auch die Lust dafür. Sven wird bereits ab Oktober an unseren Vorstandssitzungen teilnehmen und in laufende Prozesse mit eingebunden. Die Idee ist auch eher ein Sportteam, in dem die unterschiedlichen Prozesse auf verschiedene Schultern verteilt werden. Sven und Harald werden das weiter ausarbeiten und uns dann vorstellen.

Alle Fragen zu Themen rund um den Sportwart dürft ihr also gerne ab sofort mit Sven besprechen bzw. auch er wird auf euch zukommen in Bezug auf Wettfahrtleiter, Schiedsrichter, Regatten etc.

Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit Sven, danken Nick für viele Jahre sehr gute Sportwarttätigkeit und hoffen sehr, dass er schnellstmöglich wieder gesund wird.

Herzliche Grüße Imke

Erinnerung: Donnerstag, 25. September 2025 außerordentliche MV um 19.00Uhr in der Aula


Plöner Segler-Verein von 1908 e.V.
1. Vorsitzende
Imke Langfeldt
Eutiner Str. 4/5
24306 Plön
+49 4522 7958679 (nur zeitweise besetzt)
+49 162 2174764
www.psv1908.de
imke.langfeldt@gmx.de

Termine 2025 online

Die Termine für 2025 sind online und hier zu finden.

Admirals Cup - Fastnet

Admirals Cup - Fastnet

PSV im Sommer 2025

X-Day, GER 8419, beim Admirals Cup mit Abstand bestes Deutsches Boot

Logistik überragend, Weltklasse. In Eigenleistung von Plön über Cowes um den Fastnet Rock nach Cherbourg zurück nach Plön.

Alles Wichtige Royal Ocean Racing Club

Der Admirals Cup 2025 mit dem abschließenden Klassiker „Fastnet Race“ über 700 nM um den berühmten Leuchtturm in der Irischen See ist Geschichte.

Das Team um Eigner und Skipper der Rennyacht X-Day, Walter Watermann und Lars Hückstädt vom PSV sowie weiterer Crewmitglieder hat nach dem „Middle Sea Race“ im vergangenen Herbst ein weiteres Highlight im Kielwasser. Ausrichter ist der RORC. Sponsor ist ROLEX, auch involviert bei „Sydney-Hobart“ . Zum 100jährigen Clubjubiläum gab es wieder einen Admirals Cup.

Logistik und Transport sind weiterhin bemerkenswert, einzige Änderung zum Vorjahr, der Kippmechanismus funktioniert mittlerweile hydraulisch. Schiff zerlegen und wieder zusammenbauen und alles verladen sind Routine, zu Pfingsten ging es nach Cherbourg auf eigener Achse, dort Schiff zusammengebaut und auf eigenem Kiel nach Cowes gesegelt. Alles im Team, andere lassen das machen.

Auf dem Solent ging es dann los mit der Regatta „Round the Island“ rund um die Ilse of Wigth. Gestartet sind über !! 1700 !! Boote. Lars und Crew landeten nach IRC auf dem 13. Platz nach 5 Std 35 Min!!Die „IRC Nationals“ wurden dann für Training und Materialtests absolviert.

Nächste Regatta war dann der „Morgan Cup“, 130 nM von Cowes nach Gurnsey, davon 20 nMraumschots und den Rest gegenan, 17. von 100.

Zum Abschluss der Vorbereitungen wurden die „Hamble Summer Series“ wieder zum Training genutzt. Zwischen diesen Regatten ging es dann auch öfter nach Hause.

Anfang Juli wurde es dann ernst und es ging für 4 Wochen nach Cowes ins „HomeOffice“, finale Vorbereitung für den Admirals Cup und Leitung einer Firma in Plön. Am 19. Juli startet dann der Admirals Cup unter der Schirmherrschaft von Princess Anne mit seinen 8 Wettfahrten. Mit einem Coastal Race, 6 Inshore Wettfahrten und am 26. Juli um 1200 UTC dann dem „Fastnet Race“ als Highlight und Krönung der Saison.

High Noon am 26. Juli, Start auf dem Solent, ca 30 Stunden gegenan die 345 nM (über Grund gesegelt weit mehr) rundet die X-Day den berühmten Leuchtturm in der Irischen See am 28. Juli gegen 1600 UTC, für die Crew ein emotionaler Moment. Ob es Alkohol gab? Geht uns nix an.

Dann Raumschots die nächsten ca 345 nM über den Channel nach Cherbourg in 18 ½ Stunden, das ist der Kurs von X-Day, da geht’s ab, ca Platz 60 am Rock, im Ziel Platz 37 im „Line Honours Monohull“, nach IRC 8. von 380 Yachten gesamt, in der Admirals Cup Wertung Platz 5 von 29, berechnete Zeit 20 Minuten nach dem Siegerteam.

Am Rande: 345 nM gegenan, da zählt jeder Meter Schiff, Länge läuft, X-Day ist eine 42 feet Fast Fourty, logisch, dass eine TP 52 mit gut 3m mehr Länge im Vorteil ist in der Kabbelwelle. Danach ging die Logge dann raumschots auf 15 und mehr Kn und rund 25 Yachten mehr durften erleben wie X-Day von achtern aussieht. In der Irischen See war der Verkehr eher überschaubar, im Channel wurde es dann turbulent. Den Kapitänen der größten Containerschiffe der Welt zu verklickern, dass es um eine Regatta geht und dass man Vorwind nur einen Kurs von ca 145 ° zum Wind laufen kann, höher zumWind droht Kenterung, tiefer führt zu Bruch, einziges Manöver bleibt die Halse, war wohl eine der größeren Herausforderungen. Man bedenke, der Zieleinlauf vor Cherbourg war um 2230 UTC, also dunkel und Traffic ohne Ende. Aber die dicken Pötte haben respektvoll Kurs geändert oder den Hebel vom Tisch genommen, dafür Dank und weiterhin gute Wache.

Gesegelt wurde gegen Teams und Yachten besetzt mit dem Who’s Who der Segelwelt, alle aufzählen sprengt den Rahmen, Teilnehmer und Gewinner vom „Americas Cup“, Olympiaden, „Admirals Cup“, „Volvo Ocean Race“. Sydney-Hobart………und und ……. Einigen Syndikaten war der Event mit 2 Yachten 25 Mio € wert.

Mit der IMAGINE, einer TP 52 der Familie Streckenbach aus Greifswald wurde der Admirals Cup als Team und unter deren Banner bestritten.

Fazit von Lars: In einer EinraumKabine mit integrierter EinraumToilette und EinraumNaviecke, für knapp 4 Tage Regatta am Limit segeln, mit Gischt und Nass und überhaupt, sehr gewöhnungsbedürftig. Und dabei Astronautennahrung (Star Pizza wollte nicht liefern), viel Entbehrungen und wenig Schlaf? Wohl das letzte Mal. Schluss soll aber entgegen der Planung nicht sein, die Saison des Seesegelns ist für X-Day vorbei, nächstes Jahr dann wieder vor der Haustür und als Top-Event rund Gotland.

Für das Erreichte verdient ihr allergrößten Respekt und Anerkennung, Chapeau.

Alle Infos unter YB Tracking Viewer - Rolex Fastnet 2025 und als App für Android und iPhone „YB Races“ im Shop.

Weitere Bilder und Videos auf Insta

www.instagram.com/xdaysailing

Allzeit gute Wache, take care, seglerische Grüße, Torsten